Jahreshauptversammlung

Jahreshauptversammlung 2020

in Norderstedt

Am 29.06. fand unsere Jahreshauptversammlung in der TriBühne in Norderstedt statt. Trotz der Corona bedingten Auflagen fanden sich 25 Mitglieder mit insgesamt 67 Stimmen zu der Versammlung ein. Die wichtigsten Themen waren, neben den Berichten der Geschäftsführung und der Verabschiedung von Carola Markwa, die beiden abzustimmenden Satzungsänderungen über die Verlegung des Vereinssitzes von Hamburg nach Hannover sowie zur Einführung einer digitalen Jahreshauptversammlung.

Branka Felba begrüßte die Teilnehmer*innen und führte durch die Jahreshauptverammlung, die in einer Halle stattfand, in der sonst 800 Menschen Platz finden. Vom Vorstand waren Friederike Susanne Hemming, Eva Maria Buchholz, Dietrich zu Klampen und Joachim Wrensch, der designierte Schatzmeister anwesend. Carola Markwa, deren letzte Jahreshauptversammlung dies war, ließ in ihrem Bericht die letzten fünf Jahre der Fusion Revue passieren und zeichnete ein erfolgreiches Bild der Arbeit, welche von Mitgliedernähe (Regionaltreffen, Besuche und Vertreterbörsen) geprägt war. Zudem hat sich die finanzielle Situation des Verbandes trotz angepasster Beiträge (Anpassung der Mitgliedsbeiträge auf die Staffel Niedersachsens) deutlich verbessert, so dass der finanzielle Spielraum auch in der Corona-Krise weiterbesteht und von einer Erhöhung der Mitgliedsbeiträge abgesehen werden kann. Volker Petri, der Nachfolger von Carola Markwa, erläuterte in seiner Präsentation die Maßnahmen des Landesverbandes während des Lockdowns und bis Ende des Jahres; so sind alle Mitarbeiter*innen der Geschäftsstelle bis Ende des Jahres in Kurzarbeit und die Veranstaltungsformate werden digitalisiert und aufgestockt. Joachim Wrensch wurde als Schatzmeister bestätigt und folgt auf Walter Treppmacher, der aus dem Vorstand ausgeschieden ist. Ebenfalls aus dem Vorstand ausgeschieden ist Christine Kiesecker, somit ist ein Vorstandsposten (Schleswig-Holstein) vakant.

Nach der Pause folgte die Abstimmung über die Satzungsänderungen. Den Vorschlag des Vorstandes den Vereinssitz nach Hannover zu verlegen und damit das Büro in Hamburg schließen zu können stellte Friederike Susanne Hemming vor. Auch wenn die Tradition für einen Standort Hamburg spricht, hat sich doch das Verhältnis von Geschäftsstelle zu Mitgliedern deutlich verändert, „man sei eher vor Ort als im Büro“ und die technischen Möglichkeiten erlauben mittlerweile eine Erreichbarkeit jenseits eines Festnetzanschlusses. Die Einsparungen in Reisetätigkeit und Miete seien beträchtlich, erläuterte Friederike Susanne Hemming den Antrag des Vorstands. Mit 66 Stimmen und einer Enthaltung wurde der Satzungsänderung zur Verlegung des Vereinssitzes von Hamburg nach Hannover zugestimmt. Branka Felba betonte zum Ende der Diskussion noch einmal, dass keine Entscheidung in Stein gemeißelt sei und bei veränderten Bedingungen durchaus weitere Landesbüros geplant werden könnten.

Im Folgenden wurde der Antrag zur Durchführung einer digitalen Mitgliederversammlung diskutiert. Ralf Schiering, der den Antrag gestellt hatte, will damit die neuen Möglichkeiten der Partizipation möglichst vieler Mitglieder voranbringen, was für einen Flächenverband wünschenswert sei. Die Idee fand einhellige Unterstützung, allerdings blieben Vorbehalte bezüglich der Kosten und rechtlichen Fragestellung. Ralf Schiering zog seinen Antrag zurück. Der Vorstand erhielt von der Hauptversammlung den Auftrag, ein digitales Konzept zu entwickeln und auf der nächsten Mitgliederversammlung vorzustellen.

Die Jahreshauptversammlung endete mit der Verabschiedung von Carola Markwa mit Standing Ovations und dem Dank aller Mitglieder und des Vorstands für ihre herausragende Arbeit mit und für den Verband. Branka Felba: „Wir werden Dich vermissen!“ Stimmt!!