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Kurzarbeit

Die in der "Verordnung über Erleichterungen der Kurzarbeit" getroffen Reglungen wurden bis zum 31.12.2021 verlängert:

  • Die Regelung zur Erhöhung des Kurzarbeitergeldes (auf 70/77 Prozent ab dem vierten Monat und auf 80/87 Prozent ab dem siebten Monat)
  • Die bestehenden befristeten Hinzuverdienstregelungen bei geringfügig entlohnten Beschäftigung (sogenannter Minijobs bis 450 Euro), die während der Kurzarbeit aufgenommen wurde, anrechnungsfrei bleibt.
  • Die Sozialversicherungsbeiträge werden bis 30. Juni 2021 vollständig erstattet. Anschließend zur Hälfte - längstens bis 31. Dezember 2021 - für alle Betriebe, die bis 30. Juni 2021 mit Kurzarbeit begonnen haben.

Voraussetzung

  • mindestens 10 % der Beschäftigten vom Arbeitsausfall betroffen (bisher 30%)
  • Überstunden und Resturlaub aus dem vergangenen Jahr ist vollständig abgebaut
  • auf den Aufbau von negativen Arbeitszeitsalden kann ganz oder teilweise verzichtet werden
  • Kurzarbeit muss schriftlich bei der Arbeitsagentur angezeigt werden – eine Auszahlung findet, frühestens ab dem Kalendermonat, in dem die Anzeige eingegangen ist, statt
  • bei einer Unterbrechung der Kurzarbeit von mehr als 3 Monaten muss das Kurzarbeitergeld neu beantragt werden

Wichtig alle oben genannten Vereinfachungen gelten nur für Unternehmen, die bis zum 31.03.2021 Kurzarbeitergeld beantragt haben. Die Verlängerung der Bezugsdauer auf bis zu 24 Monate gilt nur Unternehmen, die vor dem 31.12.2020 bezogen haben.