Mit dem Beschluss des Bundeskabinetts vom 17.03.2021 wird die Initiative "Ausbildung sichern" verlängert und erweitert.

Hier die beschlossenen Punkte im Überblick:

© Christina Weiss
  • Verlängerung der Ausbildungsprämien für das Ausbildungsjahr 2020/2021: Die Förderung mit Ausbildungsprämien wird nicht mit dem 15. Februar 2021 enden, sondern nahtlos fortgesetzt. Dazu werden die bislang geltenden Fördermöglichkeiten bis zum 31. Mai 2021 verlängert.
     
  • Für das kommende Ausbildungsjahr (ab 1. Juni 2021) ist eine Verdoppelung der Ausbildungsprämien (von derzeit 2.000 bzw. 3.000 Euro) auf 4.000 bzw. 6.000 Euro beschlossen.
     
  • Zuschüsse zur Vermeidung von Kurzarbeit werden bis Ende 2021 verlängert. Neu ist, dass zukünftig auch die Hälfte der Brutto-Vergütung des Ausbilders (gedeckelt auf 4.000 Euro, zuzüglich 20 Prozent Sozialversicherungspauschale) übernommen wird.
     
  • „Lockdown II-Sonderzuschuss“: Neuer Zuschuss für Kleinstunternehmen mit bis zu vier Mitarbeiter*innen wird eingeführt. Dieser wird einen einmaligen Zuschuss von 1.000 Euro je Azubi beinhalten, wenn die Geschäftstätigkeit aufgrund coronabedingter behördlicher Anordnung eingestellt oder nur in geringem Umfang weitergeführt werden konnte, die Ausbildung aber gleichwohl an mindestens 30 Tagen fortgesetzt wurde.
     
  • Pandemiebetroffene Unternehmen können die Kosten für externe Abschlussprüfungsvorbereitungskurse für Auszubildende hälftig bezuschussen lassen, maximal mit 500 Euro.

Ausführliche Informationen finden Sie hier.
Die Antragstellung erfolgt weiterhin über die Internetseite der Bundesagentur für Arbeit.